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Hier erfahren Sie immer die aktuellsten Änderungen zum Mietrecht Corona Krise ………Die am 1. April 2020 in Kraft getretenen Regelungen sehen folgende vorübergehenden Regelungen vor: Mietern und Pächtern kann für den Zeitraum vom 1. April bis 30. September 2020 nicht wegen offenen Mietzahlungen aufgrund der COVID-19-Pandemie gekündigt werden. Die Miete bleibt für diesen Zeitraum weiterhin fällig. Es können auch Verzugszinsen entstehen. Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 müssen bis zum 30. Juni 2022 beglichen werden, sonst kann den Mietern wieder gekündigt werden. Mieter müssen im Streitfall nachweisen können, dass die Nichtleistung der Miete auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruht. Handwerkliche Tätigkeiten sind erlaubt. Somit auch Reparaturen. Die Miete kann nicht gemindert werden, weil der Mieter weniger Einkommen hat. Der Mieter hat aber die Möglichkeit, die Übernahme der Mieter durch das Jobcenter zu beantragen oder einen Antrag auf Wohngeld zu stellen. Besichtigungen sind nur dann möglich, wenn der Termin nicht zu verschieben ist. Weil die alte Wohnung vielleicht schon gekündigt oder verkauft ist und schnell wieder vermietet oder verkauft werden muss. In manchen Kreisen und Städten sind Bewohner einer Zweitwohnung dazu aufgefordert worden, diese zu verlassen. Verfassungsrechtlich ist es noch nicht geklärt, ob es zulässig ist, jemanden aus seiner Wohnung zu verweisen. Eine Mietminderung im Zusammenhang mit Corona käme hier nur in Betracht, wenn von den Mieträumen selbst ein Infektionsrisiko ausginge, was nach gegenwärtigem Wissensstand wohl regelmäßig ausgeschlossen sein dürfte. Bloße Befürchtungen begründen kein Minderungsrecht. Das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht hat entschieden, dass eine Untersagung der Nutzung von Nebenwohnungen und eine sofortige Rückreiseverpflichtung für eine auswärtige Person sofort vollziehbar sind………… Wohngeld steigt Seit bislang maximal 145 Euro monatlich ist pro Person eine Unterstützung von bis zu 190 Euro möglich. Bisher wird die ortsübliche Vergleichsmiete über einen Betrachtungszeitraum von vier Jahren ermittelt, dieser Zeitraum soll auf sechs Jahre verlängert werden . Außerdem sollen Mieter bei Verstößen gegen die Mietpreisbremse bis zu zweieinhalb Jahre nach Abschluss des Mietvertrages zu viel gezahlte Miete noch zurückfordern können. Bis Ende 2020 haben Familien mit Kindern noch Zeit, einen Antrag auf Baukindergeld zu stellen. Seit 2019 sollen nach einer Modernisierung Vermieter die Kosten dafür nur begrenzt umlegen dürfen: Die Miete soll um höchstens 3 Euro je Quadratmeter Wohnfläche steigen dürfen. Und das für 6 Jahre. Vermieter sollen Auskunft darüber gehen, welche Miete der Vormieter gezahlt hat. Wer nachweislich nur modernisiert, um die Miete zu erhöhen oder Mieter zu verdrängen, soll mit einer Ordnungsstrafe rechnen müssen. Mieter, sollen dann Anspruch auf Schadenersatz bekommen. Die Umlage, die ein Vermieter seinen Mietern für eine Modernisierung in Rechnung stellen kann, soll von elf auf acht Prozent sinken. Dies aber nur in Gebieten, in denen die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen besonders gefährdet ist, und zunächst auch nur für fünf Jahre. Bei der Wiedervermietung einer Wohnung darf die zulässige neue Miete höchstens auf das Niveau der ortsüblichen Vergleichsmiete plus zehn Prozent steigen. Bei Neubauten und bei der ersten Vermietung nach einer umfassenden Sanierung greift die Mietpreisbremse nicht. Als Neubau gelten neu errichtete Häuser und Wohnungen, die nach dem 1. Oktober 2014 erstmals vermietet wurden. Wenn ein Vermieter vor Mietvertragsabschluss nicht über eine Ausnahme von der Mietpreisbremse informiert und die Miete dennoch erhöht, kann der Mieter sie entsprechend mindern. Zu viel gezahlte Miete kann der Mieter zurückfordern.

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Hier erfahren Sie immer die aktuellsten Änderungen zum Mietrecht Corona Krise ………Die am 1. April 2020 in Kraft getretenen Regelungen sehen folgende vorübergehenden Regelungen vor: Mietern und Pächtern kann für den Zeitraum vom 1. April bis 30. September 2020 nicht wegen offenen Mietzahlungen aufgrund der COVID-19-Pandemie gekündigt werden. Die Miete bleibt für diesen Zeitraum weiterhin fällig. Es können auch Verzugszinsen entstehen. Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 müssen bis zum 30. Juni 2022 beglichen werden, sonst kann den Mietern wieder gekündigt werden. Mieter müssen im Streitfall nachweisen können, dass die Nichtleistung der Miete auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruht. Handwerkliche Tätigkeiten sind erlaubt. Somit auch Reparaturen. Die Miete kann nicht gemindert werden, weil der Mieter weniger Einkommen hat. Der Mieter hat aber die Möglichkeit, die Übernahme der Mieter durch das Jobcenter zu beantragen oder einen Antrag auf Wohngeld zu stellen. Besichtigungen sind nur dann möglich, wenn der Termin nicht zu verschieben ist. Weil die alte Wohnung vielleicht schon gekündigt oder verkauft ist und schnell wieder vermietet oder verkauft werden muss. In manchen Kreisen und Städten sind Bewohner einer Zweitwohnung dazu aufgefordert worden, diese zu verlassen. Verfassungsrechtlich ist es noch nicht geklärt, ob es zulässig ist, jemanden aus seiner Wohnung zu verweisen. Eine Mietminderung im Zusammenhang mit Corona käme hier nur in Betracht, wenn von den Mieträumen selbst ein Infektionsrisiko ausginge, was nach gegenwärtigem Wissensstand wohl regelmäßig ausgeschlossen sein dürfte. Bloße Befürchtungen begründen kein Minderungsrecht. Das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht hat entschieden, dass eine Untersagung der Nutzung von Nebenwohnungen und eine sofortige Rückreiseverpflichtung für eine auswärtige Person sofort vollziehbar sind………… Wohngeld steigt Seit bislang maximal 145 Euro monatlich ist pro Person eine Unterstützung von bis zu 190 Euro möglich. Bisher wird die ortsübliche Vergleichsmiete über einen Betrachtungszeitraum von vier Jahren ermittelt, dieser Zeitraum soll auf sechs Jahre verlängert werden . Außerdem sollen Mieter bei Verstößen gegen die Mietpreisbremse bis zu zweieinhalb Jahre nach Abschluss des Mietvertrages zu viel gezahlte Miete noch zurückfordern können. Bis Ende 2020 haben Familien mit Kindern noch Zeit, einen Antrag auf Baukindergeld zu stellen. Seit 2019 sollen nach einer Modernisierung Vermieter die Kosten dafür nur begrenzt umlegen dürfen: Die Miete soll um höchstens 3 Euro je Quadratmeter Wohnfläche steigen dürfen. Und das für 6 Jahre. Vermieter sollen Auskunft darüber gehen, welche Miete der Vormieter gezahlt hat. Wer nachweislich nur modernisiert, um die Miete zu erhöhen oder Mieter zu verdrängen, soll mit einer Ordnungsstrafe rechnen müssen. Mieter, sollen dann Anspruch auf Schadenersatz bekommen. Die Umlage, die ein Vermieter seinen Mietern für eine Modernisierung in Rechnung stellen kann, soll von elf auf acht Prozent sinken. Dies aber nur in Gebieten, in denen die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen besonders gefährdet ist, und zunächst auch nur für fünf Jahre. Bei der Wiedervermietung einer Wohnung darf die zulässige neue Miete höchstens auf das Niveau der ortsüblichen Vergleichsmiete plus zehn Prozent steigen. Bei Neubauten und bei der ersten Vermietung nach einer umfassenden Sanierung greift die Mietpreisbremse nicht. Als Neubau gelten neu errichtete Häuser und Wohnungen, die nach dem 1. Oktober 2014 erstmals vermietet wurden. Wenn ein Vermieter vor Mietvertragsabschluss nicht über eine Ausnahme von der Mietpreisbremse informiert und die Miete dennoch erhöht, kann der Mieter sie entsprechend mindern. Zu viel gezahlte Miete kann der Mieter zurückfordern.